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Sehnsucht und andere Süchte

Wege zur mehr Leichtigkeit - durch innere Stärke

 

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Stresslos durchs Leben

Gepostet am 10. Juli 2015 um 8:45

Was ist Stress

Stress ist eigentlich normal und gesund. Er sorgt dafür, dass der Körper Hochleistungen vollbringen kann. Stress entsteht aus Freude oder Angst. Das eine nennen wir EuStress, das andere DisStress

EuStress, diese Art von Stress wird in der Regel nicht als Belastung empfunden. Wenn man eine Tätigkeit innerhalb einer be-stimmten Zeit erledigen muss, und man diese Tätigkeit aber mit Begeisterung und Freude macht, wird dieser Zeitdruck nicht so als Stress empfunden. Nichtsdestotrotz ist es auch eine Art von Stress und darf nicht unterschätzt werden.

DisStress, auch negativer Stress genannt, nutzt, plündert oder raubt unsere Energie-reserven. Das Nerven- und Hormonsystem ist dauerhaft unter Druck. Eine solche Belastung über einen längeren Zeitraum wirkt sich negativ auf unseren Alltag aus.

 

Stress kann also ebenso Freude bereiten, aber auch aggressiv oder depressiv machen. Stress vermindert die Selbstwahrnehmung.

Der Mensch kann pro Tag mehrere Stress-situation verkraften – ohne dass sein Körper Schaden nimmt – jedoch nicht über einen längeren Zeitraum.

Ruhepausen und Erholungsphasen sind wichtig, damit sich der Körper, Seele und Geist wohlfühlen.

 

 

 

 

Stresstypen der Frau

Die Einzelkämpferin

Typisch: Ehrgeizig, aufbrausend, ungeduldig, rastlos, traut nur sich selbst, powert durch bis zur Erschöpfung. Mischt sich in alles ein und fühlt sich für alles verantwortlich.

 

Folge: Spürt weder die permanente Überforderung noch beginnende Stressschäden

 

Stressfaktor: Sehr Hoch

 

Hauptgefahr: Starker Burnout und jederzeit plötzlicher Zusammenbruch möglich

 

Anti-Stress-Tipp: Pensum reduzieren, feste Ruhepausen einbauen, an sich arbeiten, sich zurücknehmen

 

Die Perfektionistin

Typisch: Pedantisch, überkorrekt, findet immer ein Haar in der Suppe, ist oft misstrauisch, korrigiert dauernd Leistungen anderer.

 

Folge: Ist selten zufrieden, weil nie alles perfekt sein kann. Das stresst sie.

 

Stressfaktor: Hoch

 

Hauptgefahr: Angestauter Stress kann zum Zusammenbruch führen, weil selten alles perfekt läuft.

 

Anti-Stress-Tipp: Loslassen vom Ideal des Perfekten. Öfters mal Kindern beim chaotischen Spielen zuschauen oder mitmachen. Einfach mal locker sein und andere auch locker sein lassen.

 

 

 

Die Helferin

Typisch: Entgegenkommend, nachgiebig, auf Harmonie bedacht, können keinen Wunsch abschlagen, versprechen oft mehr, als sie leisten können, scheuen aber eigene Herausforderungen. Verbergen ihre Wut, fühlen sich oft ängstlich oder machtlos.

 

Folge: Durch zu viel Hilfsbereitschaft und zu wenig Eigenleben bildet sich eine gefährliche Mischung aus Stress und Unzufriedenheit.

 

Stressfaktor: Hoch

 

Hauptgefahr: Der latente Stress über Jahre äußert sich nicht mehr rein körperlich, sondern oft

seelisch - z. B. in depressiven Verstimmungen

 

Anti-Stress-Tipp: Immer mal klar „Nein“ sagen und eigene Wünsche formulieren.

 

Die Alles-Macherin

Typisch: Will Hausfrau, Mutter und top im Job sein. Ist oft trotzdem ruhig, freundlich, hilfsbereit, immer ansprechbar. Wirkt fast nie müde oder erschöpft.

 

Folge: Wird oft von anderen ausgenutzt, spürt dies auch. Tut aber nichts dagegen um ihr Image zu erhalten.

 

Stressfaktor: Hoch bis sehr hoch

 

Hauptgefahr: Ihr Stress wird weder von ihr noch von anderen bemerkt. Schleichender Burnout, der nach Jahren zu vorzeitiger Hautalterung und Abnutzungsschäden führen kann.

 

Anti-Stress-Tipp: Wenn schon alles auf einmal, dann „MdH“ – Mach die Hälfte. Sprich: Kinder und Job halbtags und wenn möglich eine Haushaltshilfe.

 

Wie beeinflusst uns der Stress

Körperliche Symptome sind erste Anzeichen einer Stressreaktion. Bei Frauen wird sich dies beispielsweise in Form von

• Schlafstörungen (mit Einschlafproblemen und frühem Erwachen)

• Kopfschmerzen vom Spannungstyp bzw. häufigerer Migräne, andere unklare Schmerzen z.B. im Nacken oder Schulterbereich

• Reizbarkeit und vermehrter Neigung zu impulsiven Handeln, Wutausbruch

• Frustessen bzw. Heisshungerattacken, seltener auch Appetitminderung

• Antriebsmangel und Energielosigkeit

• Traurigkeit bzw. grundloses Weinen

• Konzentrationsmangel, leichte Ablenkbarkeit

• Symptome eines Reizdarmsyndroms

• unklare Schmerzen

Stressmanagement

• Stecke keine zu hohen Ziele. Bitte wenn nötig um Hilfe.

• Iss ausgewogen, genügend Früchte, Korn und Gemüse.

• Vermeide Nikotin, Alkohol oder Medikamente.

• Lerne Nein-Sagen

• Längeres Sitzen produziert Stress. Nimm Treppen statt Lifte, stehe beim Telefonieren.

• Umgib Dich mit positiv denkenden Menschen.

• Mach Antistressübungen


 

 

 

 

Entspannungsübungen für Zwischendurch

Sofort-Hilfe-Übung: einfache Atemübung

Tiefenatmung: 5 Sekunden einatmen,

4 Sekunden halten, 5 Sekunden ausatmen.


Schnelle Hilfe

Körper beleben Den ganzen Körper abklopfen. Je nach Bedürfnis sanft oder stärker klopfen oder an den Stellen, wo es notwendig erscheint, länger klopfen. Sie können die Übung mit den Worten unterstützen „das gehört alles mir“.

Nach dem Abklopfen: einige Minuten mit geschlossen Augen stehen bleiben und Körper spüren.

Wirkung und Nutzen: durch das Abklopfen wird das Bewusstsein durch den ganzen Körper gelenkt. Die kleinen Blutgefäße im Körper werden erweitert, dadurch die Muskeln besser durchblutet.


 

 

Noch mehr Übungen

Blick in die Ferne schweifen: schauen sie für ein paar Minuten hinauf zum Himmel und lassen die Wolken vorbeiziehen.

Entspannung in „Zwei Minuten“: Halten Sie Ihre Hände vor Ihr Gesicht und schließen Sie dann die Augen. Holen Sie eine schöne Erinnerung in Ihre Gedanken. Das können Bilder vom letzten Urlaub oder andere Ereignisse und Erlebnisse sein, die in Ihnen positive Emotionen wecken.

Atmen Sie dann tief ein, so dass sich der Bauch wölbt (Bauchatmung). Luft anhalten und wieder langsam ausatmen. Machen Sie das Ganze etwa fünf Mal.

 

 

 

Weitere Entspannungsübungen

  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Yoga, Qigong, Jin Shin Jyutsu, Tai Chi
  • Shiatsu
  • Wohlfühlmassagen
  • Meditation
  • Entspannungsbäder
  • Aber auch aktiven Entspannungsverfahren wie Spazierengehen, Walken, Joggen, Tanzen usw. gehören dazu.

Bewegung baut körperliche Anspannung sehr gut ab und der Kopf wird wieder frei. Sich körperlich auspowern bringt Körper und Seele wieder in Harmonie und verhilft zu innerer Ruhe und mehr Gelassenheit.

 

 

 


 

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